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Charterweek Seychelles09.11.-18.11.2012 – 6. Charterweek Seychelles 2012
Die Charterweek Seychellen ist ein Segelevent für Chartercrews und Einzelbucher zur Entdeckung und Erkundung dieses anspruchsvollen Charterrevieres. D. h. welche Revier spezifischen Dinge sind zu beachten. Wie verhält man sich in den Ankerbuchten und Häfen. Welche Wetterdaten und Tidendaten sind zu berücksichtigen. Gibt es spezielle Anlege- und Ankertechniken. Welche nautische Literatur wird zur Törnplanung benötigt. Welche Behördenformalitäten müssen erfüllt werden.
Jeder Segeltag beginnt mit einem Skippers Briefing und während des Tages stehen alle Schiffe über UKW miteinander in Kontakt.
Ausserdem geht es bei unseren Charterweeks auch immer um das Kennenlernen anderer Segler und den Aufbau von Kontakten und Freundschaften. Auch dies wird von uns nach Kräften organisiert und unterstützt.
Wer bisher noch nicht mit einem Katamaran unterwegs war, kann im Rahmen der Charterweek die Führung dieser Schiffe kennen lernen und alles, was man über Katamarane wissen sollte, erfahren. Bei einer Regatta kann dann das neu erworbene Wissen gleich unter Beweis gestellt werden. Wie eine Charterweek ablaufen kann, erfahren Sie z.B. in dem Bericht über die 4. SO LONG Charterweek Seychellen 2009. Mehr...
Redaktionelle Mitteilungen und Reports über die Charterweek in Wassersportmagazinen: segeln, Heft 7/2011, Seite 83 Segel Journal, online Magazin, Travel News 01.10.2010 Segeljournal Heft 6/09, Seite 73 Blauwasser, Heft 3/2008, Seite 97 segeln, Heft 10/2008, Seite 84 segeln, Heft 11/2007, Seite 72
Geographie: Auf der südlichen Erdhalbkugel, 4 Grad südlich des Äquators im indischen Ozean, erstreckt sich über 714 sm in NE – SW Richtung wie eine Perlenkette der Archipel der Seychellen mit 115 Inseln. Im Norden liegen die Hauptinseln Mahé und Praslin und in der Mitte bzw. im Süden die Inselgruppen Amirantes, Farquhar und Aldabra. Die Inseln liegen nordöstlich von Madagaskar und sind ca. 1000 sm vom Afrikanischem Kontinent entfernt.Die nördlichen Inseln der Seychellen wie Mahé und Paslin, bestehen hauptsächlich aus Granitfelsen (Berg Morne Seychellois auf Mahé max. Höhe 900 m). Sie sind von weiträumigen Korallenriffen umsäumt und mit üppiger tropischer Vegetation überzogen. Die südlichen Inseln sind teilweise auch vulkanischen Ursprungs oder reine Korallenatolle. Der seidig weiße Korallensand der Strände, das azurblaue Wasser des Indischen Ozeans und die gebleichten Granitfelsen mit der tropischen Vegetation sind die für die Seychellen typischen farbigen Kontraste.
Naturparadies Seychellen: Die Korallenriffe sind noch weitgehend intakt und werden glücklicher weise von den Behörden durch Ausweisung von Naturschutzgebieten geschützt. Mit Schnorchel, Taucherbrille und Flossen kann man diese grandiose Unterwasserwelt erkunden. Teilweise sind Meeresschildkröten und Fische auf der Suche nach Nahrung so zutraulich, dass man sich Ihnen plötzlich Auge in Auge gegenüber sieht. Delphine sind sehr verbreitet und auch Haie kann man an den Riffen beobachten. Die Seychellen werden auch regelmäßig von den Waalhaien, den größten Fischen der Welt besucht. Näheres dazu unter www.mcss.sc.
Die Seychellen sind auch ein Vogelparadies. So gibt es viele Arten, die nur noch auf den Seychellen zu finden sind. Auch Zugvögel sind regelmäßige Gäste auf den Seychellen und einige haben dort auch ihr Winterquartier. Welche unglaubliche Leistung diese Tiere vollbringen macht z.B. der Golden Plover deutlich. Er kann 4000 km non-stop in etwa 48 Stunden fliegen und verbraucht dabei nur 2 onces seines Körperfettes. Eine Liste der Vögel die auf den Seychellen beobachtet wurden finden Sie unter www.stokecoll.ac.uk/sbrc/links.htm.
Eine weitere Besonderheit sind die Riesenschildkröten die man auf verschieden Inseln findet. Fast ausgestorben hat man Sie jetzt wieder angesiedelt und auf Curieues gibt es eine Zuchtsation, die für den Nachwuchs sorgt.
Wer Hochseefischen zu seinen Hobbies zählt, sollte Angelgeschirr auf die Yacht mitnehmen oder am Stützpunkt ausleihen. Barracuda, Thunisch, Bonito, Dorade und selbst Marlin werden regelmäßig vor den Küsten der Seychellen von Sportfischern gefischt.
Die ursprüngliche Flora der Seychellen kann man im Vallée de Mai bewundern. Ein Naturschutzpark auf Praslin, er gehört zum Weltkulturerbe und zeigt den tropischen Regenwald mit all seinen Palmen und Gewächsen. Hier kann man auch noch die Palmenart Coco de Mer, einem Wahrzeichen der Seychellen, bewundern.
Klima:Die Temperaturen liegen während des ganzen Jahres bei 28 –30 Grad C mit einer Luftfeutigkeit von 80%. Bewölkung mit Regen und blauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein wechseln einander ab.
Dieses stabile Wettersystem sorgt für gleichmäßige Monsun Winde zwischen 10 und 20 kn über das ganze Jahr. Mai bis Oktober weht der Süd-Ost Monsun und im Dezember bis März der Nord-West Monsun. Die Monate April und November sind gekennzeichnet durch wechselnde Windrichtungen und eher schwächere Windstärken.
Glücklicher weise liegen die Seychellen ausserhalb der Zugrichtung der Cyklone, den Hurricanes der südlichen Erdhalbkugel. Sie tangieren eher einmal Madagaskar und Reunion. Ausläufer erreichen höchstens die südlichen Inseln der Farquhar oder Aldabra Gruppe.
Das meteologische Institut der Seychellen liefert einen aktuellen Wetterbericht und eine Vorhersage für die nächsten 3 Tage. Info unter http://www.pps.gov.sc/meteo/.
Segelrevier: Kurze Entfernungen, viele gute Ankerplätze, vorwiegend, stabile, leichte Winde machen die Seychellen zu einem idealen Segelrevier.
Feste Häfen oder Marinas sind jedoch die Ausnahme und die überall vorhandenen Riffe mit einzelnen Grantitblöcken erschweren die Navigation. Auch fehlen häufig Tiefenangaben oder die vorhandenen sind unzuverlässig, so dass beim Anlaufen von Ankerplätzen sehr vorsichtig navigiert werden muss, immer unter ständiger Beobachtung des Echolotes.
Der Tidenunterschied beträgt bei Springzeit maximal 1,80 m. Tidenströmungen können beträchtlich sein zwischen Inseln und in Eingängen zu Lagunen.
Die einsamen Strände laden zum Anlanden ein, sind jedoch häufig einem starkem Schwell ausgesetzt. Das Dinghy kann umschlagen und der Aussenborder verloren oder beschädigt werden. Auch hier ist erhöhte Vorsicht angesagt.
Einige Inseln befinden sich in Privatbesitz und können nur nach Erlaubnis oder zu bestimmten Zeiten angelaufen werden. Andere Inseln sind völlig für den Besuch gesperrt. Dort sowie in den nautischen Naturschutzgebieten der Inseln werden Gebühren von den Besuchern erhoben, die zwischen 10 und 25 Euro pro Person bzw. Schiff liegen.
Einreisebestimmungen, Währung, Zeitverschiebung, Telekommunikation, Elektrizität: Für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss jedoch noch mindestens sechs Monate nach Abreisedatum gültig sein. Es gibt weder Malaria noch andere tropische Krankheiten. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.
Zahlungsmittel ist die Seychelles Rupee (SCR). 100 SCR = 5,72 €; 10 € = 139,79 SCR (Februar 2010) Währungsrechner.
Zeitunterschied zu Deutschland ist + 3 h im Winter und + 2 h Stunden im Sommer.
GSM Mobilfunk ist auf Mahé, Praslin und teilweise auch auf La Digue möglich.
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