Yachtcharter Griechenland

 

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Land-Karte Griechenland
Segelrevier Griechenland/Landkarte

 

Erfahrungen, Erlebnisse, Kommentare

….wir waren diesmal im Ionischen Meer unterwegs. Bisher hatte mich das Fehlen von sanitären Einrichtungen in Griechenland nicht gestört. Duschen brauchten wir nicht – wir haben ja jeden Tag gebadet – und das große Geschäft haben wir in der Regel morgens bei einem Espresso in einem griechischen Cafe erledigt. Aber jetzt hatten wir Birgit dabei und Birgit hat tolle lange Haare die regelmäßiger Pflege bedürfen. Wir brauchten also eine Dusche. Gesagt getan, im nächsten Hafen machte ich mich auf die Suche …und wurde sehr schnell fündig. Gleich im ersten Restaurant wurde ich nach hinten gebeten und stand in einem vollgekacheltem Raum mit Dusche und WC. Was kostet das fragte ich. Wenn sie hier essen, ist es kostenlos sonst 2 Euro. Wir haben natürlich dort gegessen und Birgit war glücklich über die tolle Dusche. Auch in den nächsten Häfen haben wir diese Kombination Restaurant mit Dusche/Wc häufig gefunden.

….es ist ein Kreuz. Auf jedem Charterschiff ein anderer Plotter. Mit Raymarine kenne ich mich ja inzwischen aus, aber dieses Fabrikat hatte ich noch nie gesehen. Laß Dir doch einfach vom Stützpunktmitarbeiter das Gerät auf deutsche Sprache einstellen, dann hast Du doch schon gewonnen. War die Empfehlung eines Club-Kameraden. Tatsächlich, Nikos stellte mir das Gerät auf Deutsch und alles weitere war kein Problem mehr. Zur Sicherheit habe ich natürlich immer ein Hand-GPS mit. Die Elektrik an Bord kann ja mal ausfallen oder der Schiffsplotter funktioniert nicht. Die Seekarten checke ich natürlich auch immer bei der Schiffsübernahme. So kann ich eine Detailkarte noch nachfordern wenn die Karten nicht vollständig sind. In Griechenland sind die Karten zwar nie aktuell, aber da es so gut wie keine Seezeichen sondern nur Landmassen gibt, muss das auch nicht sein.

….das Ankergeschirr in Griechenland ist eigentlich immer ok. Muss es auch sein, da ja auch im Hafen das Schiff im wesentlichen vom Buganker gehalten wird. Der häufigste Fehler ist zu wenig ausgebrachte Kette. Alles muss raus, die ganzen 50 oder 70 Meter je nach Schiffsgröße. Das kann durchaus bedeuten, das der Anker in Hafenmitte oder sogar auf der anderen Hafenseite fallen muss. Eingegraben wird er dann ja, indem man die ausrauschende Kette kurz stoppt während das Schiff rückwärts in Richtung Lücke gesteuert wird. Dabei darf die Fahrt des Schiffes aber nicht unterbrochen werden. Dann würde es die Steuerfähigkeit verlieren. Wenn man in diesem Sinnen die Kette ca. 3 x kurz abstoppt, hat sich die Kette ausgerichtet und der Anker ist eingegraben. 2 bis 3 Meter von der Pier, gibt man die Heckleine rüber und spannt nun die Ankerkette indem man mit Maschine das Schiff näher zur Pier zieht, so dass man bequem über die Pasarella an Land gehen kann.  Der Anker sollte nun nicht mehr mit der Winsch gezogen werden. Nur zur Kontrolle holt man die Kette 1-2 Umdrehungen dicht. Bleibt der Ketten-Durchhang unverändert ist alles Ok. Sinkt die Kette ab oder ist noch reichlich Kette im Ankerkasten, sollte man das Manöver unbedingt wiederholen.

….eine Charterwoche ist sehr kurz, zumal für das riesige Charterrevier Griechenland. Wenn man jedoch nicht zum Ausgangshafen zurück muss, kann man einen viel größeren Bereich durchsegeln. Wenn dann die Charteryacht auch noch überführt werden muss, weil der nächste Törn an einem anderen Ausgangshafen startet, wird es sogar besonders preiswert. In dem SO LONG “Last Minute / Specials Bereich gibt es regelmäßig aktuelle Angebote.
Griechenland eignet sich besonders gut für One-Way´s. Alle Inseln sind per Flieger erreichbar. Eine beliebte One-Way Strecke ist zum Beispiel KOS – ATHEN oder ATHEN – CORFU. Man segelt mit dem Wind und passiert alle Highlights des Reviers. In umgeklehrter Richtung ist es schwieriger. Da kann schon mal eine Kreuz dabei sein. Dafür ist der Charterpreis dann in der Regel günstiger.
Wenn man allerdings keinen passenden One-Way in unseren Sonderangeboten findet und dann den One-Way selbst gestalten will, wird es meist teuer. Dann trägt ja der Flottenbetreiber das Risiko eine Nachfolgecharter vom Endhafen zu finden bzw. muss das Schiff auf seine Kosten zurück holen. Trotzdem lohnt ein One-Way-Aufpreis in jedem Falle.

 

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